Tibeter und Uiguren (Uyghuren) demonstrieren in Genf

Schon im September 2016 demonstrierten Tibeter und Uiguren auf dem Place des Nations in Genf.

 

Mehr als hundert Tibeter und Uiguren (Uyghuren) haben am Dienstag in Genf anlässlich des Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in der Schweiz demonstriert. Sie forderten ein Ende der Unterdrückung ihrer Bevölkerungsgruppen in China.

„Stoppt den Völkermord an den Tibetern“, skandierten die Protestierenden vor dem Palais des Nations, dem früheren Völkerbundspalast. Auf Spruchbändern forderten sie Xi auf, „die Schweizer Demokratie nach Tibet und China“ mitzunehmen.

Bei den Uiguren (Uyghuren) handelt es sich um eine turksprachige Bevölkerungsgruppe im Westen Chinas; viele Uiguren (Uyghuren)  sehen sich (werden) von der Regierung in Peking unterdrückt, politisch verfolgt und zunehmend von Han-Chinesen in ihrer Heimat verdrängt.

Der Aufruf der Demonstrierenden in Genf richtete sich auch an die Vereinten Nationen, mit der Forderung „aufzuwachen“, wie auf Plakaten stand. Der chinesische Präsident wird am Mittwoch den UNO-Sitz in Genf besuchen. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit UNO-Generalsekretär António Guterres.

Bereits am Sonntag – zum Auftakt des chinesischen Staatsbesuches in der Schweiz – hatten rund 400 Exil-Tibeter und ihre Anhänger friedlich in Bern demonstriert. Eine nicht bewilligte Nachdemonstration stoppte die Polizei, 26 Personen wurden angehalten.

 

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Quelle: http://barfi.ch/News-Schweiz-die-Welt/Tibeter-und-Uiguren-demonstrieren-in-Genf

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